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Wassermann (Aquarius) - 21.01.-20.02.

Bestens sichtbar in Europa: Sommer und Herbst



Auf alten griechischen Sternkarten findet sich ein junger Mann, der aus einem Krug Wasser in das Maul des Sternbildes Piscis Austrinus giesst.

Wer ist dieser Wassermann ?

Die Griechen halten ihn fuer Ganymed. Dieser war der schoenste Junge auf der Welt, Sohn des Koenigs Tros (daher der Stadtname Troja).

Und da die Goetter ohnehin immer hinter huebschen Menschen her waren (und sind ?), wurde Ganymed in den Olymp entfuehrt.

Hierbei musste Zeus zunaechst die Goettin der Morgenroete ausbooten - und als er den Knaben zu seinem persoenlichen Mundschenk ernannte (daher der Krug), bekam er Aerger von seiner ewig eifersuechtigen Frau Hera (wer kann es ihr verdenken ?).

Wenige Details an der Legende veraendert - und schon ergibt sich eine vollkommen neue Geschichte:

Ganymed war Schafhirte. Neben seiner Schoenheit zeichnete ihn auch unglaubliche Sanftmuetigkeit und Freundlichkeit aus.

So kam es, dass er eines Tages Ambrosia (den Trank der Goetter) kosten durfte.

Da er sich dessen wuerdig zeigte, sandte Zeus einen riesigen Adler (Nachbarsternbild: Aquila) auf die Erde und holte Ganymed, um ihn zu seinem Wassertraeger zu machen.

Zur damaligen Zeit war scheinbar der Regen noch nicht erfunden... und so kam der gute Ganymed auf die Idee, den staubigen Menschen hin und wieder ein wenig Wasser auf die Erde zu schuetten.

Es brach eine riesige Duerreperiode an.

Zeus interessierte es wenig. Doch durch seinen Hundeblick konnte Ganymed den Chefgott zu Regen ueberreden.

Die Menschen waren gerettet - und Ganymed ist seither der inoffizielle griechische Gott des Regens.

Seltsam, sind doch die alten Griechen sonst nicht so phantasielos bei ihren Geschichten - woran liegts ?

Ganz einfach daran, dass der "Wassermann" eigentlich den aegyptischen Gott des Nils darstellt.

Vollkommen uninteressant fuer die Schuetzlinge des Zeus.

Bei den Arabern galt "Wassermann" als Sternbild des Gluecks. Zur gleichen Zeit belegten es die Griechen mit Eigenschaften wie "Leben", "Freundlichkeit", "Genuss" und entsprechenden Geschichten, ebenso die Aegypter.

Es ist selten, so viele positive Eigenschaften, multikulturell in einem Sternbild vereinigt zu sehen.

Muss etwas dran sein ...

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Eine andere Geschichte erzählt, dass es sich bei dem Wassermann" um den Sohn des Prometheus handelt: Deukalion.

Und das kam so: Einst waren die Menschen primitiv. Den Goettern gefiel das, so wurden sie waehrend ihren Parties nicht gestoert.

Dem guten Prometheus aber taten die armen Wuerstchen leid, deswegen brachte er ihnen heimlich das Feuer. Als Zeus davon Wind bekam (Hermes, alte Petze !), liess er den unsterblichen Promethes an einen Felsen ketten und quaelte ihn.

Soviel zum Vater.

Die Menschen kuemmerte es nicht besonders - sie hatten ja nun das Feuer und wurden im Laufe der Jahrhunderte immer uebermuetiger.

Vorbei die goldenen Tage, als Goetterchef Zeus nur mit dem Blitz drohen musste und schon kuschten die Untertanen. Nein, richtig frech wurden sie, die kleinen Menschen.

Und Zeus wurde immer wuetender - Unheil bahnte sich an.

Das sah auch der an den Felsen gekettete Prometheus so. Als sein Sohn einmal wieder auf Besuch war, riet er ihm, ein grosses Schiff zu bauen. Denn frueher oder spaeter wuerde Zeus die Welt vernichten.

Deukalion und dessen Frau Pyrrha machten sich sofort an die Arbeit - und keine Minute zu frueh.

Noch bevor der Sohn des Prometheus die Innenwand tapezieren konnte, begann es zu regnen. Unaufhoerlich schuettete Zeus Wasser auf die Erde. Es stieg immer hoeher und bald ging die Welt sprichwoertlich unter.

Doerfer, Haeuser, Baeume, ja selbst Berge wurden unter der Flut begraben.

Neun Tage schaukelten Deukalion und seine Frau auf den neuen Wellen, dann zog Zeus den Stoepsel, das Wasser lief wieder ab und die zwei einzig ueberlebenden Wesen landeten mit ihrem Schiff auf dem Gipfel des Berges Parnassos (heute Griechenland).

Da sassen sie nun und waren allein.

Als sich die Flut nach vielen Tagen endgueltig zurueckgezogen hatte, erkannten sie den Schaden: Kein Mensch, kein Tier und keine Pflanze war mehr am Leben - die Erde schien traurig und leer.

Eines Tages kam Hermes zu den beiden. Zeus hatte ihn ausgesandt, um ihre Wuensche zu erfahren. Denn wer nett zu Zeus war, bei dem war der Chef nicht gerade kleinlich.

Deukalion wuenschte sich nichts sehnlicher, als dass die Erde wieder voll mit Leben sei.

"Wenns denn unbedingt sein muss", meinte Zeus und befahl, die beiden moegen doch saemtliche Steine ueber die Schulter werfen, ohne sich dabei umzusehen.

Und so taten die beiden wie ihnen empfohlen. Irgendwann fanden sie keine Steine mehr - und als sie sich umblickten, staunten sie nicht schlecht.

Aus den Steinen, die Deukalion geworfen hatte, waren Maenner geworden. Natuerlich hatte die Sache einen Haken: Aus den Steinen der Pyrrha waren Frauen geworden ... ;-)

Wie auch immer, so viel Naechstenliebe beeindruckte Zeus und so setzte er den Sohn des Prometheus als Sternbild "Wassermann" an den Himmel, damit die Menschen sich stets an jenes schicksalhafte Ereignis erinnern...

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