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Gemini (Zwillinge) - 21.05.-21.06.

Bestens sichtbar in Europa: Fruehling, Herbst und Winter



Man ist sich weitgehendst einig, dass es sich bei den Zwillingen am Himmel um Kastor und Polydeukes handelt.

Und das kam so:
Eines Tages hatte Zeus wieder einmal nichts anderes zu tun. Er stieg vom Himmel herab und entdeckte Leda, die Koenigin von Sparta. Goetterchef Zeus verwandelte sich schnell in einen Schwan, um so die Sympathie der schoenen Frau zu erlangen. Als er alsbald sein wahres Gesicht zeigte, blieb es nicht bei Sympathiebezeugungen.

Leda schlief jedoch in der selben Nacht auch noch mit ihrem Mann, Koenig Tyndareos.

Geschichtsschreiber sind sich ueber die Folgen nicht ganz einig. Leda soll ein Ei gelegt haben (vom Schwan), entweder 4 oder nur zwei Kinder bekommen haben ... wer weiss.

Auf jeden Fall erblickten neun Monate spaeter Kastor und Polydeukes (auch Pollux genannt) das Licht der Welt.

Ersterer gilt als Sohn des Koenigs und somit als ganz normaler, sterblicher Mensch. Polydeukes dagegen hatte als Sohn des Zeus den Unsterblichkeitsbonus.

Beide waren immer beste Freunde. Keine Streitereien, und viele Gemeinsamkeiten.

Kastor machte eine Ausbildung zum Reiter und Krieger - selbst Herkules war spaeter Azubi bei ihm.

Polydeukes war ein hervorragender Schlaeger (er hatte es lieber, wenn man ihn als "Faustkaempfer" bezeichnet) .

Gemeinsam waren sie mit den beruehmten Argonauten unterwegs (eine andere Geschichte), auf der Suche nach dem goldenen Vlies. Oftmals retteten die Zwillinge ihre Kollegen - besonders aus Seenot. Seither gelten die beiden als Schutzpatrone der Seeleute.

Doch es kam, wie es kommen musste: Frauen kamen ins Spiel - Aerger kam auf.

Kastor und Polydeukes verliebten sich in zwei schoene Frauen. Diese waren zwar bereits verlobt, das stoerte die beiden jedoch wenig und so entfuehrten sie die holden Maiden einfach.

Aus Eifersucht begannen nun Lynkeus und Idas (ein ehemals befreundetes anderes Zwillingspaar) sich mit den "Gemini" zu streiten.

Es kam zum Eklat.

Lynkeus toetete Kastor mit einem Schwert, woraufhin Polydeukes kurzen Prozess mit dem Moerder machte. Pech nur, dass er dem Idas dabei den Ruecken zuwendenmusste. Dieser stuerzte sich auf Polydeukes.

"Zufaelligerweise" traf den Idas daraufhin der Blitz. Inwieweit Zeus seine Finger hier im Spiel hatte, wird im Moment noch untersucht.

Polydeukes, der unsterbliche Sohn des Zeus, trauerte sehr um seinen Bruder. Er bat seinen Vater, dem Kastor ebenfalls die Unsterblichkeit zu verleihen.

Grosszuegig, wie Zeus nun einmal ist, willigte er ein.

Seither finden sich die Zwillinge gemeinsam in unzertrennlicher Harmonie am Himmel - bis in alle Ewigkeit.

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Eine Geschichte der Schwarzfussindianer erzählt es anders:

Einst erschien einem Mann im Traum eine Krähe und prophezeite ihm, dass er zwei Söhne haben werde. Aber es würde auch jemand kommen und seine Frau töten.

Nach dieser Vision nannte sich der Mann "Kluge Krähe".

Es dauerte nicht lange, und die Frau gebar Zwillinge. Doch nur wenige Monate später starb seine Frau tatsächlich bei einem Überfall.

Kluge Krähe verfolgte den Verantwortlichen und holte ihn schliesslich auch ein. Doch anstatt Rache zu nehmen, liess er ihn laufen, denn ihm wurde gesagt, dass nur dieser Mann seine Frau wieder zum Leben erwecken könnte.

Traurig und verwirrt kehrte Kluge Krähe nach Hause zurück. Seine zwei Kinder konnte er nicht alleine versorgen, und so gab er sie an Freunde.

In unseren Augen war dieser Indianer wohl ein seltsamer Mensch, denn seine Freunde waren ein grosser Stein und ein Biber - und die sollten sich um jeweils einen Jungen kümmern.

So wurde der eine Sohn laissez-faire von einem Felsen erzogen, der andere anti-autoriaer von einem Biber.

Als die Kinder etwa sechs Jahre alt waren, holte Kluge Krähe sie zurück. Er fand sie im Wald und musste sie erst einmal davon überzeugen, dass er ihr Vater sei.

Anschliessend nannte er den einen "Fels" und den anderen "Biber".

Endlich wieder zusammen, da kam der Mörder seiner Frau in ihr Lager und zelebrierte einen Zauber, so sie zu neuem Leben erwachte.

Der Fremde erklärte dem Indianer, dass die Götter die Mutter der beiden Söhne für sechs Jahre aus dem Leben nahmen, damit sie alles von Stein und Biber lernen könnten.

Und tatsächlich, der Aufenthalt in der Natur hatte den zweien sehr gut getan: Ihre Sinne waren geschärft und sie besassen zahlreiche übernatürliche Fähigkeiten.

Doch es waren auch ganz normale Jungs. Speziell Stein war nicht besonders gut erzogen und verursachte viel Ärger.

Eines Tages schoss er mit einem Pfeil auf einen Vogel. Dieser stürzte daraufhin auf den nächsten Baum.

Stein kletterte hinauf, doch der Vogel entwischte ihm immer wieder und stieg höher und höher in den Baum.

Schon bald konnte Biber seinen Bruder nicht mehr sehen. Er hatte so grosse Angst, dass ihm etwas zugestossen wäre, dass er nicht mehr nach Hause ging.

Stattdessen wurde er von einem anderen Stamm aufgenommen und schon bald zum Häuptling befördert.

Viele Jahre später zog Biber jedoch aus, um seinen Bruder zu finden.

Er kletterte auf den Baum, immer höher und höher - bis er zu den Sternen kam. Dort wurde er neben seinem Bruder selbst ein Stern.

Es sind die beiden Zwillingssterne, die früh im Winter aufsteigen...

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Meine beste Freundin hat geheiratet, sie war so gerührt und hat vor Freude geweint, fast hätte ich mit angefangen.
Susanne Knaack, Witzhave
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Stimmungsvoller Film, der die Sterntaufe besser beschreibt als tausend Worte es könnten...
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